Brigitte Herrmanns Debütroman „…Das widersprüchliche Leben der Malerin Stephanie Hollenstein“
Eine Frau aus einem Bauernhof in Vorarlberg, die es zur anerkannten ...
Daniela Plößner aus Regensburg gehört zur Stammbesetzung der Ingolstädter Lesebühne „Besser als Fernsehen“, die in der Regel jeden 1. Donnerstag im Kap94 stattfindet. Normalerweise liest Daniela Plößner Texte von Frauen, die ihrer Meinung nach zu Unrecht in der Literaturgeschichte unter den Tisch gefallen sind. In der Januarausgabe von „Besser als Fernsehen“ letzten Donnerstag überraschte sie mit einem eigenen Text. Einem autobiographischen dazu. Die Erfahrungen ihrer Berufskarriere sind bitter-komische Realsatire. Aber leider sehr authentisch, wie sie im anschließenden Gespräch bestätigt hat. Daniela Plößner ist 32, hat u.a. Germanistik studiert und eine kaufmännische Ausbildung.
Musikalisches Highlight der Januar-Ausgabe von „Besser als Fernsehen“ war Kapuze in Duo-Besetzung. Die Sängerin und Songwriterin Meggy Utzt und ihr Pianist Christian Meier: ins Exemplarische und poetische geschriebene Alltagserfahrungen über die 2-Zimmerwohnung, vollgeopackt und doch leer, oder den lebenslangen Trost bei Tante Frieda mit ihren Heinrich Heine Gedichten und Robert-Schumann-Musik…
. Dominik Neumayr holte eine Weihnachtsgeschichte nach. Es ging um Gutscheine. Seine Mutter fordert von dem erwachsenen, berufstätigen Dominik einen Gutschein ein, den er als 6 jähriger, orthographisch noch recht unsicher, seiner Mutter unter den Weihnachtsbaum gelegt hat.
Jens Rohrer las seine wunderbare Kurzgeschichte über unnütze Dinge, die es wirklich alle gibt und die ihn auf eine Geschäftsidee bringen. Pascal Simon las aus dem Ingolstadtband von Sagen und Legenden von Emmi Böck die Geschichte vom Teufelsstein, und er hat auch Legenden ums Kloster Gnadenthal gefunden.
Über den Kabarettgast des Abends, Eva Karl Faltermeier haben wir bereits gestern im Kulturkanal berichtet.