„Goldene Augenblicke“: Neue szenische Erlebnisführung von und mit Francesca Pane
Heute nehmen wir Sie mit auf eine Zeitreise, die nicht nur ...
Für Verdienste um die Bildungsarbeit verleiht die Stadt Ingolstadt die Johann Adam Freiherr von Ickstatt-Medaille. Diese wurde gestern Nachmittag an Dr. Regina Schnell, die Mitbegründerin inklusiver Erziehung und der Montessorischule in Ingolstadt verliehen.
Man kann sich heute wohl kaum mehr vorstellen, auf wie viel Unverständnis es vor 40 Jahren gestoßen ist, Kinder mit Beeinträchtigungen nicht in Sonderschulen zu separieren, wo sie ihr Leben lang auf der untersten Stufe der Bildungschancen blieben, sondern sie gemeinsam mit Gleichaltrigen ohne Handicaps erziehen und unterrichten zu wollen. Eine Vorkämpferin für integrative Erziehung in Ingolstadt war Dr. Regine Schnell.
Begonnen hat alles 1981 mit einem der ersten integrativen Kindergärten in Bayern und schließlich einem Förderkreis für integrative Erziehung, dann der Johann-Michael-Seiler-Grundschule. Es folgte der Neubau der Montessorischule, inzwischen sogar mit einem gymnasialen Zweig. Eine Erfolgsgeschichte. Aber eine mit Hindernissen.