Interkultereller Spielclub des Stadttheaters Ingolstadt: (un)HEIMlich WIR
8 Frauen aus unterschiedlichen Ländern – und mit unterschiedlichen und doch ...
Heimat – ein Wort, das Verbundenheit und Nähe ausdrückt und doch so viele unterschiedliche Bedeutungen haben kann. Für manche ist sie ein konkreter Ort, für andere ein Gefühl, eine Erinnerung oder ein innerer Zustand.
Die in Ingolstadt lebende Künstlerin Angelika Hercher nähert sich diesem vielschichtigen Begriff in ihrer neuen Ausstellung „Heimat finden – Heimat haben“ auf sehr persönliche Weise. In Fotografien und Collagen erzählt sie von vier Lebensräumen, die sie geprägt haben: Ingolstadt, dem Starnberger See, dem Altmühltal und Bad Hofgastein.
Dabei richtet sie ihren Blick nicht auf das Spektakuläre, sondern auf das Alltägliche – auf stille, besondere Momente, kleine Entdeckungen, auf Humor und meditative Tiefe. Inspiriert von Dostojewskis Satz „Die Schönheit wird die Welt retten“ sucht sie nach jener Schönheit, die oft im Verborgenen liegt.
Heimat als Ort, als Weg – und vielleicht auch als innere Haltung.
Die Fotografien von Angelika Hercher laden dazu ein, langsamer zu schauen und im Vertrauten das Besondere zu entdecken.
Die Ausstellung „Heimat finden – Heimat haben“ zeigt, dass Heimat nichts Festgeschriebenes sein muss, sondern etwas, das sich verändern, erweitern und immer wieder neu finden lässt.
Zu sehen ist die Fotoausstellung von Angelika Hercher im Bürgerhaus Alte Post in der Kreuzstraße 12 in Ingolstadt noch bis zum 28. Februar. Geöffnet ist Montag bis Freitag, 8.30 bis 23 Uhr.
Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie auch online auf https://angelikahercher.com/.