Tanztage: „Junglebook reimagined“ von Akram Khan Company – für Kinder beänstigend
Den Abschluss der Tanztage Ingolstadt bildete in Kooperation mit dem Stadttheater ...
Gestern, am Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor nun 81 Jahren fand am Ingolstädter Katharinengymasium das offizielle Holocaust-Gedenken der Stadt statt. Seit 1998 ist es eine sinnvolle Tradition in Ingolstadt, dass die jeweils junge Generation, also jeweils eine andere Schule diese Veranstaltet konzipiert und gestaltet.
Etwa 50 Schülerinnen und Schüler der 11D und des Q13 waren unter der Leitung von Studienrätin Laura Zeitler an den Vorbereitungen und der Umsetzung beteiligt, haben eine Rede geschrieben, die Namen Ingolstädter Opfer mithilfe des Zentrums für Stadtgeschichte recherchiert und vorgetragen, Roll-Ups mit den Biografien von 3 Ingolstädter Opfern entwickelt, eine Gastausstellung aus Yad Vashem aufbereitet oder Musikstücke einstudiert und den technischen Ablauf der Veranstaltung organisiert. Das vom deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog angeregte Erinnerungsdatum 27. Januar ist aber nicht nur in Deutschland ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus geworden, sondern dieses Erinnern wird zeitgleich in anderen europäischen Ländern begangen.
Und so lag der Fokus des Katharinengymasiums erstmalig auf der Internationalität dieses Gedenktags. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen das Vergessen“ hatte das Katharinengymnasium Schulen in Polen und Frankreich und in den Partnerstädten Carrara und Murska Sobota gebeten, in kleinen Videofilmen zu erzählen, wie sie sich in der Schule mit der Shoah auseinandersetzen.
Sophia Lorenz und Lena Küffel von der 11 D erzählen mit von den Vorbereitungen zu dieser Gedenkveransaltung und ihren Motivationen.
