Wenn Aufklärung 8 Jahrzehnte später beginnt: Neuer Sammelband „Gefangen in NS-Vergangenheit / Teil 1
Wenn Aufklärung acht Jahrzehnte später beginnt“ lautet der Untertitel eines Sammelbandes ...
Wer sich nicht nur als Interpret, sondern auch als Komponist eigener Werke präsentiert, ist klar im Vorteil. So sah das jedenfalls die Jury beim gestrigen Wettbewerbskonzert des Konzertvereins Ingolstadt. Wettbewerbsgewinner ist der 1997 in Wien geborene Maximilian Wolfgang Schwarz, der vor der Pause mit der Kreativität seiner Eigenkompositionen überzeugt hat. Das Publikumsvotum dagegen fiel für die junge Chinesin Peiwenn Rao aus, und auch Ben Hartmann hatte einige Sympathien im Publikum.
3 junge Schlagzeuger, die noch an bayerischen Musikhochshculen studieren, aber bereits Konzertreife haben, waren mit ihrem gesamten Instrumentarium aus Marimba, Vibraphon und verschiedenen Setups in den Theaterfestsaal gekommen.
Maximilian Wolfgang Schwarz ist bereits mit unterschiedlichen Projekten vor allem auf Avantgarde-Festivals erfolgreich. Aktuell studiert er noch bei Prof. Alexej Gerassimez an der München Musikhochschule im Postgraduate-Studiengang. Drei der vier von ihm gespielten Stücke waren Eigenkompositionen. Besonders bei seiner Komposition Constellations I war zu erleben, wie er mit Ganzkörpereinsatz, mit Fußstampfen, Fingerschnipsen und Bodypercussion das Klangspektrum der Marimba zu erweitern versteht.
Die Jury mit der Musikförderpreisträgerin von 2013 Vivi Vassileva, sowie Harald Persicke von den Münchner Symphonikern und Stefan Blum vom Leopold-Mozart-Zentrum Augsburg haben ihm den diesjährigen mit 2000 Euro dotierten Musikförderpreis des Konzertvereins Ingolstadt zuerkannt.