Fleißers"Zierde für den Verein" im Münchner Marstall
Eine Bühnenfassung von Marieluise Fleißers Roman „Eine Zierde für den Verein“ ...
Wie beeinflussen Räume unser Leben?
Und ab wann wird ein Gebäude mehr als nur Architektur – nämlich ein Ausdruck von Macht, Erinnerung oder Zugehörigkeit?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Künstlerin Laura Michèle Kniesel in ihren Fotografien, Videos und Installationen. In ihrer neuen Ausstellung „Mit freundlichen Grüßen“ richtet sie den Blick auf urbane Räume, Peripherien und persönliche Orte.
Dabei geht es nicht nur um Architektur als gebaute Form, sondern auch um die sozialen und politischen Strukturen, die sich in den Räumen einschreiben.
Ausgangspunkt ist Laura Kniesels Diplomprojekt Auf Antrag – eine fotografische Untersuchung von Orten, an denen über Kunst entschieden, gesprochen und sie verwaltet wird. Die Arbeiten richten den Blick auf die infrastrukturellen und ökonomischen Bedingungen künstlerischer Arbeit und fragen nach den Strukturen, die diese prägen.
Die Ausstellung „Mit freundlichen Grüßen“ ist in der Theatergalerie des Kunstvereins noch bis 14. Juni zu sehen. Geöffnet ist donnerstags bis samstags von 15 bis 20 Uhr, sonntags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Und noch ein Tipp: Am 28. Mai findet um 18 Uhr ein Artist Talk mit Dr. Simone Schimpf, Direktorin des Neuen Museums Nürnberg statt.
Foto: Rebecca Schwarzmeier