Zum Tod des Künstlers Rudolf Ackermann
„Von anfang und ende“ hat der überwiegend in Eichstätt lebende Künstler ...
Salut Salon, das in Deutschland bekannte Frauenquartett war erstmals im Festsaal in Ingolstadt zu erleben. Dieses Ensemble wurde von den beiden Geigerinnen Angelika Bachmann und Iris Siegfried in den neunziger Jahren gegründet. Seit 2002 treten sie in der Formation Klavier, Violoncello und zwei Geigen auf, wobei die Besetzung wechselnd ist. Und dies überaus erfolgreich.
Wer einmal ein Konzert von Salut Salon besucht hat, weiß nach wenigen Augenblicken, dass sich klassische Musik auf hohem Niveau und beste Unterhaltung nicht ausschließen. Im Gegenteil: Die Bühnenperformance der vier Musikerinnen ist ansteckend. Und auch das gewählte Motto: Heimat unter dem diese Formation im Moment deutschlandweit auf Tournee geht, ist überaus vielseitig angelegt und beleuchtet nach „Liebe“ und „Träume“ abermals einen Begriff, den jeder Mensch in seiner Vielfalt anders ausdeutet.
Heimat kann überall sein und auch musikalisch gedeutet werden, dies wurde im Gespräch mit Maria Well, sie ist in unserer Region bestens bekannt und Kristiina Rokashevich deutlich…
Und so hat das Quartett neben eigenen Werken und Liedern aus allen Erdteilen auch Musik von Mozart, Saint-Saëns, Gershwin und Ginastera im Gepäck. Obligatorisch wie der hintersinnige Witz in den Moderationen und Handpuppe Oskar auf der Bühne ist im Programm Tango Nuevo von Astor Piazzolla. Dieses Mal steht sein „Adios Nonino“ im Zentrum, ein Stück, das er in New York schrieb, als er dort vom Tod seines Vaters in der argentinischen Heimat erfuhr. „Das Tolle ist, dass Musik und Klänge keine Grenzen kennen, dass sie Emotionen transportieren, für die es keine Worte gibt, sie verbinden Menschen, auch in Ingolstadt, wo der Theaterfestsaal für einen Montag zwar nicht ausverkauft, aber dennoch ansprechend besucht war .
Mehr Infos über Salut Salon und die weiteren Konzerte finden Sie im Netz unter : www.salutsalon.de
Foto: js