Neuer Sound: Jugendkammerchor Ingolstadt verzaubert mit „Thank you for the Music“ in der Matthäuskirche
Eine Kostprobe hatte der Jugendkammerchor Ingolstadt bereits eine Woche zuvor bei ...
Die Fotokünstlerin Laura Michèle Kniesel ist in Ingolstadt geboren, hat an der Nürnberger Kunstakademie studiert und dort vor einem Jahr ihr Diplom gemacht. Nun kann sie ihr mit Ingolstadt-Motiven erweitertes Fotoprojekt „Mit freundlichen Grüßen“ mit Räumen des Kunstbetriebs in ihrer Heimatstadt, beim Kunstverein Ingolstadt in der Theatergalerie zeigen. Am Sonntag um 15 Uhr ist bereits Finissage.
Nur noch vier Tage von Donnerstag bis Sonntag ist beim Kunstverein Ingolstadt in der Theatergalerie das Fotoprojekt von Laura Michèle Kniesel unter dem Titel „Mit freundlichen Grüßen“ zu sehen, in dem die Künstlerin Büros und Gebäude zeigt, in denen Kunst gelehrt, gezeigt oder über die Finanzierung von Kunst entschieden wird. Nüchterne Orte über die Rahmenbedingungen und die Strukturen des Kulturbetriebs, die mehr Bürokratie als Kreativität ausstrahlen. Ministerien, Behörden, Kulturämter…
Zum Kunstmachen gehört auch ein gehöriger Aufwand an Organisation und Logistik. Die Ausstellung des Kunstvereins beginnt daher mit einer heftigen Irritation. Da steht ein veritabler schwarzer Kleinwagen mit geöffentem Kofferraumdeckel in der Galerie. Im Kofferraum ein Karton mit einladungskarten, Verpackungsmaterial, Getränkeflaschen. Und daneben , in der Ecke des Galerieraums Malereimer, wandfarbe, Werkzeugkasten, Bohrmaschine, Abdeckfolien, Snacks, eine Banane.
Ist das Kunst oder kann das weg? Hat die Künstlerin, auch Wochen nach der Vernissage ihren Kram noch immer nicht weggepackt und abtransportiert? Braucht sie ihr Auto nicht mehr? Denn es ist ihr Auto, mit dem sie ihre Fotoarbeiten von Nürnberg, wo sie studiert und ihr Atelier hat, nach Ingolstadt gebracht hat und es sind all die Utensilien, die sie zum Aufbau der Ausstellung gebraucht hat. Eine Kunst-Installation über das Making of…
