„Lebe Leben“ – Tiere und Boxerinnen von Niko Nutztier (alias Nikola Zelyk) im Poolhaus, Donaustr
Ein ungewöhnlicher Kunstausstellungsort. Open Air. Der idyllische Garten mit Laube und ...
Der Kultursommer in Pfaffenhofen begann letztes Wochenende mit einem Kunstwochenende.
Der Grafikdesigner, Robert Andreas Drude konzipiert im Hauptberuf Videospiele. Als freier Künstler stellt der Pfaffenhofener nun seine „Übermalungen“ in der Städt. Galerie im Haus der Begegnung aus. In altmodische Alpenpanoramen und andere Landschaftsbilder malt Robert Andreas Drude Aliens, Ufos, Dinosaurier oder Figuren aus Disneys Star-Wars-Welt. Aber auch Zitate aus der Kunstgeschichte findet man. Die Venus von Boticelli entsteigt einem Alpensee, eine Magd mit Milchkanne von Vermeer schwebt dominant über einer bayerischen Weidelandschaft. Oder sehr dezent: In einem Spitzwegbild „Der Liebesbrief“ überreicht der schüchterne Verehrer in einem romantisch-mittelalterlichen Städtchen seinen Brief einer Roboterfrau. Und im Fluchtpunkt eines Wegs zwischen Bäumen stehen dreibeinige Monster in einem kleinen See.
Robert Andreas Drude rettet also alte Gemälde vor der Entsorgung und hilft ihnen zu überleben, indem er eine neue, heutige Zeitebene einfügt: Bilder die Generationen verbinden.