Jugendspielclub am 4.7. mit „Ein Stuhl, eine Bühne, viele Geschichten“ im Kleinen Haus des Stadttheaters

Jugendspielclub am 4.7. mit „Ein Stuhl, eine Bühne, viele Geschichten“ im Kleinen Haus des Stadttheaters

Noch fühlen sie sich eingezwängt in Schule, Leistungs- und Erwartungsdruck. Aber wird das wirklich anders, wenn sie erwachsen sind und freier über ihr Leben entscheiden können?
Ein Jugendspielclub des Stadttheaters Ingolstadt hat eine beachtliche Theaterproduktion entwickelt, die nur morgen um 19 Uhr im Kleinen Haus des Stadttheaters Ingolstadt zu erleben ist.
Ich war bei einer Probe und habe mit den Mitwirkenden und der Leiterin Teresa Gburek gesprochen.

6 junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren  haben sich zusammengefunden, um in einem selbst geschriebenen Theaterstück zu sagen und zu spielen, was sie umtreibt in dieser Lebensphase des Erwachsenwerdens. Bemisst sich der Wert eines Menschen auch später über Konkurrenzdenken und Leistungsdruck wie in der Schule? Wie finden sie ihren eigenen Weg ohne die Erwartungsnormen von anderen und auch von Social media, wo Selbstoptimierung und Anerkennungsmechanismen die Richtung vorgeben. Und wie geht Glück? Und was steht am Ende der Jugend?

Die Aufführung beginnt höchst stimmungsvoll mit einer Traumsequenz. Walgesang, Meeresrauschen. Sie liegen unter mit Plastikfolien abgedeckten Podesten, magisch blau beleuchtet und erfinden Geschichten. Und am Ende wird für einige das Meer zum Beispiel für einen glücklichen Moment mit Familie am Strand und zur Metapher für den weiten Horizont, der sich ihnen vielleicht auftut, wenn die Zwänge des Schulalltags vorbei sind.

4.7., 19 Uhr, Kleines Haus am Brückenkopf. Eintritt frei. Karten übers Stadttheater Ingolstadt

Jugendspielclub am 4.7. mit „Ein Stuhl, eine Bühne, viele Geschichten“ im Kleinen Haus des Stadttheaters