Probenbesuch bei „Sonne, Luft, Asche“ von Elfriede Jelinek
Viktoria Voss beginnt mit einem Monolog der Sonne. Es macht der ...
Asterisk nennt man das Gendersternchen. Und so hat der queere Spielclub im Stadttheater Ingolstadt auch seine szenische Collage genannt, die letztes Wochenende im Studio im Herzogskasten zu sehen war.
Der Queere Spielclub des Stadttheaters Ingolstadt, der letztes Jahr mit „Sapphos Stimmen“ begeistert hat, ist letztes Wochenende erneut im Studio im Herzogskasten auf die Bühne gegangen. Diesmal unter der Leitung der Schauspielerin Lisa Fedkenheuer vom Jungen Theater.
Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Bücherfans bahnt sich an, bei einer Vernissage feiern sie ihre queeren Vorbilder und diskutieren darüber. Sie konfrontieren uns mit der Statistik zunehmender Gewalt gegen Queere und den immer gleichen Sätzen der Ablehnung, und sie erzählen sehr persönlich von ihrer ersten Liebe und ihrem Outing. Sie singen zärtlich oder als Rap, solo und gemeinsam.
Der Rote Faden: Es gibt einen queeren Club, Asterisk. Dort findet eine Vernissage mit queeren Idolen statt, bevor man gemeinsam zum CSD geht.
Auf die Debattierebene folgt Poesie, und auf das Gedicht die persönliche Erzählung, etwa wie es sich anfühlt, den eigenen Körper als so unpassend zu fühlen wie einen schlecht sitzenden Anzug, der nicht dem eigenen Stil entspricht. …
Foto: Ritchie Herbert