Johannes Laubmeiers Roman „Das Marterl“ in der Reihe „Fleißers Kinder“ im Stadttheater

Johannes Laubmeiers Roman „Das Marterl“ in der Reihe „Fleißers Kinder“ im Stadttheater

Auf der Suche nach Kindern der Fleißer, also Autorinnen und Autoren aus Süddeutschland stieß die Chefdramaturgin des Stadttheaters Ingolstadt,  Sonja Walter, auf den Debütroman „Das Marterl“ von Johannes Laubmeier, und sie hat den Autor in ihre Reihe „Fleißers Kinder“ in das Studio im Herzogskasten eingeladen. Von dieser Veranstaltung berichten wir.

Eine Gemeinsamkeit zwischen Johannes Laubmeiers Roman „Das Marterl“ und Marieluise Fleißer könnte sein: Wie die Fleißer über  das  Ingolstadt der 1920er Jahre, schreibt Laubmeier über eine Kleinstadt. Er nennt sie A. Auch einige im Publikum wissen natürlich, weil sie auch von dort  zur Lesung gekommen sind: gemeint ist Abensberg.
Der Icherzähler kehrt nach Jahren, nach dem Studium in Eichstätt und Großbritannien und seinem jetzigen  Wohnort Berlin wieder zu Besuch  in den Ort zurück, in dem er aufgewachsen ist und an dem sein Vater bei einem Motorradunfall ums Leben kam.
Einen Kosmos zwischen originellen Typen,  Weihrauch, Heiligenbildchen, Punkband  und Gewaltbereitschaft hat er als Junge erlebt und vielem davon begegnet er wieder.

Johannes Laubmeiers Roman „Das Marterl“ in der Reihe „Fleißers Kinder“ im Stadttheater