„Das Jahr ohne Sommer“ – Probenbericht zur Uraufführung im KH des Stadttheaters IN
Das Jahr ohne Sommer, das war 1816, als wegen eines Vulkanausbruches ...
Zu Beginn der Audi Sommerkonzerte zog das Baustellenkonzert im Juni 2025 im noch immer nicht fertigen Museum für Kunst und Design etwa 1000 Neugierige an..
Publikumsmagnet bei den Audi Sommerkonzerten war die Geigerin Anne-Sophie Mutter, die sich mit Filmmusik von John Williams und auch entspannt moderierend von einer ungewohnten Seite zeigte.
Im Juni und Juli präsentierten die Spielclubs des Stadttheaters Ingolstadt ihre in den letzten Wochen und Monaten entwickelten Produktionen. Und die waren in diesem Jahr besonders gelungen. Und zum ersten Mal gab es auch einen queeren Spielclub, der mit „Sapphos Stimmen“ unter der Leitung des queeren Schauspielers Steven Cloos mit Witz und Ernsthaftigkeit begeistert hat.
Für die Sommerpause hatte der Kunstverein Ingolstadt sein dreiteiliges Projekt Albergo Diffuso entwickelt. 3 Ausstellungen an drei unterschiedlichen Orten im Abstand weniger Tage. Überhaupt gehört der Neustart des Kunstvereins Ingolstadt unter seiner neuen Vorsitzenden Karin Derstroff zu den Lichtblicken dieses Jahres.
Den Publikumspreis des Stadttheaters Ingolstadt hatte überraschenderweise kein Schauspieler, keine Schauspielerin, sondern die Stadtdramaturgin Lisa-Maria Schacher erhalten, die mit ihren neuen Formaten erfolgreich bisher weniger Theateraffine Menschen der Stadtgesellschaft für diese Begegnungsstätte interessiert und gewonnen hat.
Im Oktober begeisterte das Festival „Besondere Blickwinkel“ mit der Produktion des Ingolstädter Vereins „Besondere Menschen“ mit „Inklusion 2.0“ und dem außergewöhnlichen Gastspiel „Hamlet“ , mit überwältigender Wahrhaftigkeit dargestellt von 8 Menschen mit Downsyndrom aus Peru.
Ein ungewöhnlicher Liederabend beeindruckte beim Konzertverein Ingolstadt. Der Bariton Benjamin Appl hat einen biographischen Liederabend seinem Lehrer, dem Jahrhundertsänger Dietrich Fischer-Dieskau gewidmet, und zwischen den Liedern von dessen Schicksalsschlägen und auch weniger glamourösen Lebensphasen erzählt.
Im Oktober wurde der Kulturpreis an die Leiterin des Altstadttheaters, Leni Brem-Keil verliehen, die in diesem Privattheater auch mit ihren eigenen Theaterstücken wie derzeit „Aller guten Dinge sind vorbei“ sehr erfolgreich zeigt, dass Unterhaltsamkeit und ernsthafte Themen kein Widerspruch sein müssen. Außerdem erhielten der Künstler Daniel Lange und der Jugendkammerchor Ingolstadt Förderpreise. Und in die Dankesreden mischten sich bereits die Sorgen um die Zukunft durch die städtischen Einsparungen…