KI in Literatur und Kunst: Bühnenpoetin Pauline Füg
Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Thema der Technik, ...
Um die Donau als Grenze des römischen Reichs geht es derzeit in einer Ausstellung im Messpegelhaus am Donauufer in Ingolstadt.
UNESCO Weltkulturerbe ist dieser Abschnitt des Limes in der Höhe des heutigen Ingolstadt nicht geworden. Das alte Messpegelhaus, dieser kleine Schauraum am südlichen Donauufer, widmet diesem Abschnitt der Grenze des römischen Reiches in den ersten Jahrhunderten n. Chr. nun eine kleine Ausstellung: „Der Donaulimes – Roms Grenze im Norden“.
Der Archäologe Dr. Claus Michael Hüssen, Spezialist für Provinzialrömische Archäologie und bis 2015 Leier der Ingolstädter Außenstelle der römisch -germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts hat gemeinsam mit dem Stadtarchäologen Gerd Riedel und der Arbeitsgemeinschaft Pegelhaus die kleine Ausstellung konzipiert.
Solange die Donau die Nordgrenze der römischen Provinz Rätien gebildet hat, gab es drei Militärlager, nämlich in Zucchering, Seehof und Oberstimm, die zwischen 1978 und 82 durch Luftbildarchäologie entdeckt und teilweise ausgegraben wurden. Diese Kastelle waren eigentlich nicht viel mehr als durch Gräben gesicherte Zeltlager. Beim Kastell Oberstimm wurden 1985 zwei römische Militärschiffe gefunden, die nun eine Hauptattraktion im kelten römer museum Manching sind.