Simon Mayr und die Wiener Klassiker: Konzert der Simon-Mayr-Gesellschaft
Er war ein Zeitgenosse Beethovens und Mozarts, Wegbereiter von Rossini und ...
So etwas wie Community Music für Babys und Kleinkinder mit dem Titel „Die kleine Klangwelt“ bot das Stadttheater Ingolstadt letzten Freitag Vormittag zum ersten Mal an.
Architekt Hardt-Waltherr Hämer und seine Frau Brigitte Buro-Hämer haben bei der Gestaltung der großzügigen Theaterfoyers wirklich an alles gedacht. Auch an eine ruhige etwas abgelegene Ebene, die sogenannte Schnecke, weil dort an der Wand eine spiralförmige Goldarbeit zu sehen ist.
Die Kinderwägen konnten bequem im Kassenbereich abgestellt werden. Dann ging es hinauf und wieder hinunter in diese ruhige, aber weitläufige Ecke, wo bereits eine große bunte Decke und Sitzkissen bereit lagen und Theaterpädagogin Camilla Delgado auf einer Ukulele spielt. Kommuniziert wird in der nächsten Stunde ausschließlich über Musik und Gesten, gesprochen wird kein Wort. Nur gesungen. Von der Schnecke im Regen z.B.
Selbstverständlich sind es nur die Mütter und Väter, die mitsingen und zunächst ein bisschen Bodypercussion zum Lockern und Aufwärmen mitmachen.
Camilla Delgado bringt schließlich jedem Kind einzeln eine kleine Rassel. Die ganz Kleinen stecken sie auch einfach in den Mund, einige entdecken aber auch die Geräusche, die man damit machen kann. Aber es sind vor allem die erwachsenen Begleitpersonen, die mitmachen und versuchen, ihre Kleinen dafür zu interessieren. Diese „Kleine Klangwelt“ war auch eine Anregung für Eltern, wie man mit den Kleinen zwischen 8 Monaten und knapp 3 Jahren ganz ruhig und entspannt Musik machen kann. Ganz ohne Sound vom Smartphone.