Weihnachtsgeschichten mit Ingrid Cannonier
Am 2. Weihnachtsfeiertag sind die möglichen Katastrophen, die an Weihnachten mit ...
Musikvermittlung im Jazz ist noch nicht so etabliert wie etwa in der Klassik. Eine Ausnahme bilden die Ingolstädter Jazztage. Seit vielen Jahren gibt es im Rahmen des Jazzfestivals Workshops mit Ingolstädter Schulen. Das Programm „Young Jazz“ für und mit jungen Jazzinteressierten wurde so interessant ausgeweitet, dass „Young Jazz“ für den Deutschen Jazzpreis 2026 nominiert wurde. Der Gewinner wird am 25. April in Bremen bekannt gegeben, es winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro, aber auch die Nominierten erhalten mindestens 1000 Euro.
Sehr innovativ bei den letzten Ingolstädter Jazztagen im Herbst war die Kooperation mit Lehrenden und Studierenden der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt. Es waren überwiegend junge Musiker und Musikerinnen, die den Kindern und Jugendlichen aus Ingolstadt Freude am Jazz vermittelt haben. Etwa mit dem inszenierten Konzert „Jazz for Kids“ in der vollbesetzten Halle neun oder mit dem Format „Brass in Class“. Dazu kamen 3-tägige Workshops für 75 Schülerinnen und Schülern, nicht nur aus Gymnasien, sondern etwa auch aus der Herrschel-MS. Und bei der „Young Jazz Session“ zeigt sich immer wieder, wie viele tolle junge Jazzmusiker und Musikerinnen es inzwischen hier gibt. Die Nachwuchsförderung trägt hörbar Früchte.
Projektleiter Joey Finger, selbst Trompeter und Ingolstädter Jazzförderpreisträger, wirkt gar nicht so sonderlich überrascht über diese Nominierung.