Daniel Scholz spielt „Auslöschung. Ein Zerfall“ von Thomas Bernhard im Studio im Herzogskasten
Eine einzige Person auf der Bühne. Mit einem Text von Thomas ...
Die Reihe Jazz und Literatur wurde im März im Stadttheater Ingolstadt noch einmal fortgesetzt, solange es dieses gerade an einem Vormittag so wunderbare, helle und weitläufige Foyer des Hämer-Buro-Baus noch gibt. Diesmal las nicht wie üblich Peter Greif, sondern das Ensemblemitglied Manuela Brugger. Denn es ging um einen Text von einer Frau, der erfolgreichen Filmemacherin und Autorin Doris Dörrie. Dramaturg Kolja Buhlmann hatte Passagen aus ihrem Buch „Wohnen“ ausgewählt. Es spielte eine Jazzband um den Trompeter Joey Finger.
Wovon sind unsere Vorstellungen wie unser persönliches Wohnumfeld aussehen soll, geprägt? Vielleicht von lifestyle-Magazinen. Oder als Gegenreaktion zum Elternhaus, oder vielleicht doch als nostalgische Imitation der Kindheitsgeborgenheit. In dem Spiegel-Bestseller „Wohnen“, erschienen im Hanser Verlag, erzählt Doris Dörrie davon, was ihre eigenen Vorstellungen von Wohnen geprägt hat. Sehr persönlich, warmherzig und mit einiger Selbstironie.
Foto Manuela Brugger: Ina Wobker