„Der verkaufte Großvater“ im Theaterspielkreis Pfaffenhofen

„Der verkaufte Großvater“ im Theaterspielkreis Pfaffenhofen

Wer die Aufführung des Stadttheaters Ingolstadt vor einigen Jahren in der improvisierten Freilichtbühne am Reduit Tilly  weder lustig noch sonstwie überzeugend fand, kann sich dieses  gewieft geschriebene Stück von Anton Hamik aus den 1930er Jahren und längst ein Volkstheater-Klassiker am kommenden WE noch in PAF anschauen. Und wird seine helle Freude daran haben!  

Regisseurin Anita Promberger, die inzwischen auch als Magd Zenzi eingesprungen ist und die erfahrenen Spieler des Theaterspielkreises Pfaffenhofen treffen  genau den richtigen Ton. Und damit ist nicht nur gemeint, dass ihnen bayerische Ausdrücke und Redewendungen vollkommen natürlich aus der Kehle kommen. Die Volten der Handlung und die Pointen der Dialoge folgen Schlag auf Schlag. Und Anita Promberger hat  der  gut gestrafften  Fassung auch einen nachdenklichen Moment eingeschrieben. Wir erfahren etwas über die anrührende Ehegeschichte des wenig beliebten Großvaters, und auch die beiden jungen Liebenden haben eine schöne Vorgeschichte erhalten.

Theo Abenstein als schlitzohriger Großvater ist prima. Sepp Kainz und Monika Fischer als das verlogene  reiche Paar, das junge Liebespaar von Manuel Andre und Nina Diemer und auch die anderen Darsteller sind auf bestem Volkstheater-Niveau. Kompliment!
„Der verkaufte Großvater“ nur noch am Freitag und Samstag (1./2. Mai) um 19.30 Uhr  im Haus der Begegnung in Pfaffenhofen

„Der verkaufte Großvater“ im Theaterspielkreis Pfaffenhofen