Probenbesuch zur Uraufführung „Weishaupt und die Gespenster“ im KH des Stadttheaters Ingolstadt – Gespräch mit Regisseurin T. Thomasberger
Ein Chor wie aus den antiken Tragödien, sucht seinen Helden. aber ...
Es ist eine historische Zäsur für die Theatergeschichte in Ingolstadt. Gestern fiel im Stadttheater Ingolstadt zum letzten Mal der Vorhang auf unbestimmt lange Zeit. 60 Jahre nach seiner Eröffnung müsste das Theater vor allem aus Brandschutzgründen saniert werden. Dafür gibt es kein Geld. Also senkte sich nach dem Schlussapplaus der letzten Vorstellung von Horvaths „Kasimir und Karoline“ der sog. Eiserne Vorhang langsam von oben, verbunden mit den üblichen Warnsignalen, schlug geräuschvoll auf dem Bühnenboden auf und trennte die Bühne im Großen Haus endgültig vom Zuschauerraum.
Doch zuvor hatten noch Kulturreferent Marc Grandmontagne und Intendant Oliver Brunner das Wort ergriffen. Und das ganze Ensemble und viele Mitarbeitenden hatten sich dazu auf der Treppe zur Bühne versammelt. Im Anschluss standen Publikum und Mitglieder des Hauses noch im vollen Foyer bei einem Getränk zusammen.
Wir haben einige Stimmen eingefangen… Auch der neue Kulturbürgermeister war im Theater.