Eichstätt Teil der Burgenstrasse / Saurierforschung im Juramuseum

Eichstätt Teil der Burgenstrasse / Saurierforschung im Juramuseum

Sie beginnt in Schwetzingen, führt durch das Neckartal, das Romantische Franken und die Fränkische Schweiz bis nach Bayreuth. Die Burgenstraße  – gegründet 1954 – zählt zu den beliebtesten Ferienstraßen in Deutschland und seit dem 1. Januar macht sie einen ordentlichen Schlenker in den Süden. Warum? Weil die Stadt Eichstätt nun auch ein Mitglied ist.

Und wenn man schon mal vor Ort ist, dann sollte man das neueste Highlight im Jura-Museum nicht verpassen.
Dort macht gerade eine sogenannte Pocket Exhibition, also eine Ausstellung für die Tasche, Station. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. Das Ziel: die Vermittlung von aktiver Forschung im Museum. An was wird nun in diesem Fall geforscht? Es ist ein Raubsaurier aus der Trias, also der Zeit vor dem Jura. Dessen fossile Knochenreste kamen 1962 bei Bauarbeiten in Ellingen ans Licht und landeten zunächst im Regal der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie. Über 60 Jahre später hat sich der Paläontologe Prof. Dr. Oliver Rauhut der fossilen Überreste angenommen und sie zusammen mit seiner Doktorandin Alexandra Reutter analysiert. Jetzt sind die nachgebildeten Knochen aus dem 3D Drucker zusammen mit einem echten Fossil im Jura-Museum zu sehen.

Eichstätt Teil der Burgenstrasse / Saurierforschung im Juramuseum