Eichstätt Teil der Burgenstrasse / Saurierforschung im Juramuseum
Sie beginnt in Schwetzingen, führt durch das Neckartal, das Romantische Franken ...
Die Vorstellung des Spielplans für die neue Saison des Stadttheaters Ingolstadt durch das Leitungsteam war geprägt von der Ausnahmesituation des Umzugs in die Ersatzspielstätte ins Theater am Glacis und die finanziellen Einschränkungen durch die Ingolstädter Haushaltslage. Wir stellen Ihnen die Stückauswahl und auch ein wenig die Herausforderungen vor, die es zu bewältigen gilt.
Mut und Geduld brauchen alle Theaterleute und auch das Publikum, bis sich alles eingespielt haben wird, sagt Intendant Oliver Brunner. Um die neue Spielstätte muss noch ein Containerdorf mit Aufenthalts- und Lagerräumen entstehen.
Auf der Bühne im Theater am Glacis werden als bekannte Titel Arthur Millers Klassiker „Tod eines Handlungsreisenden“ und Goldonis Verwechslungskomödie „Diener zweier Herren“ sowie Bühnenfassungen der Romane „Blue Skies“ von T.C. Boyle und von „Das Geisterhaus“ nach dem Roman von Isabel Allende zu sehen sein.
Der Spielplan musste auf die neue Situation abgestimmt werden. Daher gibt es als neues Format, „Theater auf der Vorbühne“, also so, dass die Dekorationen eines anderen Stücks währenddessen hinter dem Vorhang auf der Bühne stehen bleiben können. So wird die französische Komödie das „Abschiedsdinner“ zu erleben sein, die vor einigen Jahren auch sehr erfolgreich im Ingolstädter Altstadttheater gespielt wurde. Ebenfalls auf der Vorbühne wird nächsten März „Die Bar am Rande der Welt“ entstehen, ein Liederabend mit dem Ingolstädter Schauspielensemble unter der musikalischen Leitung von Tobias Hofmann, den Regieassistentin Despina Rhaue inszenieren wird.
Nicht mehr ganz im Jahr von Marieluise Fleißer 125. Geburtstag, wird im Januar 2027 auch ein Theaterstück der Ingolstädter Schriftstellerin in Ingolstadt auf die Bühne kommen. „Der Tiefseefisch“ im Studio im Herzogskasten.
Opern- und Tanztheatergastspiele wird es in der Saison 2026/27 aus Kostenspargründen keine geben.
Das Junge Theater wird nächste Spielzeit auf Wanderschaft durch unterschiedliche Spielstätten gehen. Eine feste Bleibe wird noch gesucht. Als „Wintermärchen“ wird „Ronja Räubertochter“ vermutlich bis Sommer im Theater am Glacis gespielt werden, um die Nachfrage in dem kleineren Haus befriedigen zu können. Und Julia Mayr wird dort als Bildtheater ohne Worte „Mitten im Stadtgewimmel“ inszenieren.
Alle Regisseure und Regisseurinnen müssen sich darauf einstellen: Im Theater am Glacis ist vieles an Technik nicht möglich, was heute selbstverständlich zum Theaterzauber gehört. Keine Versenkung, kein Hub, keine Seilzüge und kein Bühnennebel.