Ausstellung „Frauen im Widerstand“ mit Sophie Scholl und Paula Schlier im Rathausfoyer
Im Rahmen des FEM*FESTVALS wurde gestern im Ingolstädter Rathausfoyer die Ausstellung ...
Neuburg an der Donau kann auf eine lange umfänglich belegte Historie bis in die Vor- und Frühgeschichte zurückblicken. Die größte Blütezeit erfuhr die Stadt als Residenzstadt des Herzogtums Pfalz-Neuburg, jedoch waren auch die anderen Epochen der Stadtgeschichte reich an kulturellen Errungenschaften. Davon zeugen nicht nur heute sichtbare Bauten, sondern auch Funde, die bis zurück in die vorchristliche Zeit reichen. Dies ist zu einem großen Teil dem Engagement geschichts- und kulturbewusster Neuburger Bürger zu verdanken.
Der bemerkenswerten Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung waren sich die Altertumsforscher des späten 18. und des 19. Jahrhunderts bewusst. Sie wollten diese Vergangenheit erkunden, Objekte sammeln und für die nachfolgenden Generationen bewahren. Institutionell umgesetzt wurde dies nach dem Colombella-Erlass des bayerischen Königs Ludwig I durch die Gründung Historischer Vereine in jedem Regierungsbezirk. In Neuburg entstand damit 1833 einer der ersten bayerischen Vereine, der in der Folgezeit eine bedeutende Sammlung an Realien zur Geschichte der Region aufbaute. Das Herzstück und ältester Bestand des Vereinsbesitzes ist die sogenannte Graßegger-Sammlung.
Die Sonderausstellung Joseph Benedikt Graßegger thematisiert das Engagement der für diese Entwicklung bedeutenden Kaufmannsfamilie Graßegger, ihre Interessen und Sammeltätigkeiten und präsentiert zudem die Glanzstücke der Sammlung mit dem Schwerpunkt auf herausragenden Objekten aus der Renaissance, wie Museumsleiter Dr. Michael Teichmann im Gespräch mit dem Kulturkanal erläutern konnte.
Mehr Informationen zu der Graßeggerausstellung finden Sie online unter
www.stadtmusem-neuburg.de
oder auch unter www.bavarikon.de
Die neu verlegte Zeitschrift „Mit der Zeyt“ ist im Stadtmuseum erhältlich.
Foto: js