Neue „Hofkapelle“ Eichstätt mit neuen Konzertformaten
Barockmusik und neue Kompositionen aus Volksmusik und Elektronik. Klassische Konzerte, bei ...
Während sie in der Küche steht und die Snacks für die Party vorbereitet, klingelt ständig das Telefon. Glückwünsche und Gratulationen ohne Ende. Janet ist Ministerin geworden. Gesundheitsministerin. Die Krönung ihrer politische Karriere. Freunde kommen, um mit ihr zu feiern.
Nur Janets Mann Bill , ein Uniprofessor, sitzt stumm und teilnahmslos da und hält sich an seinem Rotweinglas fest. Er wird an diesem Abend die Bombe platzen lassen, die die Beziehungen aller Anwesenden und auch deren Überzeugungen zumindest ins Wanken bringt. Eigentlich sind es zwei Enthüllungen: 1. Er ist schwerkrank und 2. Er wird sich von seiner Frau trennen und den Rest seines Lebens mit seiner ehemaligen Studentin Marianne verbringen, die die Frau des Banker-Freundes ist, der vorläufig allein zur Party gekommen ist.
In ihrem tragikomischen Film „The Party“ von 2017 entlarvt die britische Filmemacherin Sally Potter die intellektuelle Überheblichkeit und die privaten Fassaden dieser upper class Gesellschaft.
Der in Wien geborene Regisseur, Autor und Dozent Adewale Teodros Adebisi hat „The Party“ für das Kleine Haus des Stadttheaters Ingolstadt auf die Bühne gebracht. Morgen Abend ist Premiere. Und so viel sei verraten: 75 Minuten hohe Dramatik und einiger Humor.
Foto: Germaine Nassal