Mozarts „Zauberflöte“ für Schauspielensemble – Gespräch mit Regisseur Philipp Moschitz

Mozarts „Zauberflöte“ für Schauspielensemble – Gespräch mit Regisseur Philipp Moschitz

Das Stadttheater Ingolstadt ist kein Opernhaus. Und dennoch hat dort morgen Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ Premiere. In einer modernen Version für Schauspielensemble, bei der die bekannten  Melodien und auch die ursprüngliche  Handlung durchaus erkennbar bleiben,  verspricht Regisseur Philipp Moschitz.

Die Ouvertüre als Chor,  eine Band statt Orchester, ein Schauspielensemble statt Opernsängern. „The opera but not the opera“ . Mozarts Oper Die Zauberflöte hat morgen am Samstag in einer für das Wiener Burgtheater entwickelten Fassung im Stadttheater Ingolstadt Premiere. Regisseur Philipp Moschitz, mit   „Cabaret“, „Der kleine Horrorladen“, oder „Hedwig and the Angry Inch“ hier bestens bekannt als Spezialist für musikalisches Entertainment und von Kindheit an Fan dieser Oper, war begeistert von dieser Neufassung. 

Renate Knollmann, die auch eine Opern-Gesangsausbildung hat, wird die Königin der Nacht sein, Olivia Wendt ihre Tochter Pamina. Den Sarastro, den Herrscher über den Sonnenkreis,  der Pamina entführt hat singt und spielt Jan Gebauer. Marc Simon Delfs und Matthias Gärner sind Prinz Tamino und Vogelmensch Papageno, die Pamina von Sarastro zurückholen sollen. Teresa Trauth, Ralf Lichtenberg, Philip Lemke und weitere Ensemblemitglieder sind in mehreren Rollen zu erleben. Mit dabei ist auch ein Tanzensemble. Es spielt eine 6-köpfige Band unter der Leitung von Tobias Hofmann.
Bühnenbildner Matthias Engelmann hat einen Vaudeville-Schausteller-Karren mit vielen Verwandlungsmöglichkeiten auf die Bühne gebracht. Denn eine Wurzel des Librettos von Emanuel Schikaneder ist ja das Wiener Volkstheater.

Foto: Hannes Rohrer

Mozarts „Zauberflöte“ für Schauspielensemble – Gespräch mit Regisseur Philipp Moschitz