Schutter Neun Bigband meets Kammerphilharmonie Ingolstadt
Im letzten Jahr war es ein Experiment, zwei unterschiedliche Ingolstädter Klangkörper ...
Es gibt Werke, die nicht einfach so zur Aufführung kommen – sondern Räume, Zeit und Wahrnehmung verändern können. Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach gehört zweifellos dazu: ein Opus, das sich weniger als geschlossene Komposition im engeren Sinne versteht, denn als Summe eines Lebens, als klingender Glaube, als Verdichtung von Stil, Handwerk und Vision.
Am Samstagabend ist dieses monumentale Werk in St. Matthäus in Ingolstadt zu hören – gestaltet vom Kammerchor Ingolstadt und dem Collegium musicum an St. Matthäus unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Oliver Scheffels.
Es ist ein Stück, das sich jeder Eindeutigkeit entzieht: zwischen liturgischer Form und konzertanter Freiheit, zwischen Intimität und überwältigender Klangarchitektur. Und genau in diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die Annäherung der Ausführenden.
Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach erklingt übermorgen am Samstag, den 25. April, um 19 Uhr in St. Matthäus in Ingolstadt.
Karten unter: www.ticket-regional.de oder im Westpark