Zwischen Entertainment und Bedrohlichkeit: Premiere von „Fahrenheit 451“ im Stadttheater
In dieser Theateraufführung von „Fahrenheit 451“ sind wir so oder so ...
Das gestrige 9. Abokonzert der Kammerphilharmonie Ingolstadt, ehemals GKO, war wie so oft in der klugen Programmkonzeption seines Chefdirigenten Ariel Zuckermann, ein Konzert der Kontraste. Im zweiten Teil konnten die Zuhörer in den süffigen Melodien und mitreißenden Rhythmen einer Paraphrase auf Georges Bizets „Carmen“ des im letzten Jahr gestorbenen georgischen Komponisten Rodion Schtschedrin schwelgen. Der erste Teil tauchte mit einem Flöten- und einem Violinkonzert von Mieczylaw Weinberg ein in die überwiegend elegisch-lyrische Klangsprache dieses Komponisten, der gleichermaßen von Nazis und Stalinisten verfolgt wurde….