Partitur in Farbe und Form: Afroamerikanische Künstlerin Ellen Banks im Tongewölbe T25 Ingolstadt

Partitur in Farbe und Form: Afroamerikanische Künstlerin Ellen Banks im Tongewölbe T25 Ingolstadt

Die 5. Station des 7-wöchigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms „Albergo diffuso“ des Kunstvereins Ingolstadt an unterschiedlichen Orten war  letzten Samstag im Tongewölbe T25 in der Theresienstraße 25. – Ein Heuriger im weinumrankten Innenhof beim  Sammlerpaar Wittmann  mit ganz besonderer Kunst der 2017 verstorbenen afroamerikanischen Künstlerin Ellen Banks.

Man ist sofort fasziniert von diesen auch farblich subtilen abstrakten Kunstwerken von Ellen Banks. Aber es geht nicht nur um den ästhetischen Reiz, sondern auch um ein spannendes künstlerisches Konzept der Visualisierung von Musik. Nicht beliebig, aus dem Bauch heraus, sondern mit System. Ellen Banks hat  Partituren von Musikstücken zunächst einmal sehr methodisch, quasi Note für Note in Farben und konkrete Formen übertragen und später freierer Form in Kunst umgesetzt.

Die beiden Ausstellungsräume T25 des Sammlerehepaars Wittmann in der Ingolstädter Theresienstr. 25 sind samstags von 16- 18 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Infos unter www.slg-wittmann.de

Das nächste Event von Albergo diffuso des Kunstvereins Ingolstadt ist am Donnerstag um 18 Uhr im Alten Messpegelhaus am südlichen Donauufer. Nach der Zeichnung „Extrem Unterwegs“ von Matthias Geitel wird nun eine Ausstellung mit Fotoarbeiten des gebürtigen Ingolstädters Uwe Arauner eröffnet. Er hat an einem Extrem-Marathon in der Sahara von Marokko , 240 km bei extremer Hitze,  teilgenommen und davon Fotos mitgebracht.

Partitur in Farbe und Form: Afroamerikanische Künstlerin Ellen Banks im Tongewölbe T25 Ingolstadt