„Fade Out“: Hubert P. Klotzecks Ausstellung zeigt verlassene Ingolstädter Orte in der Theatergalerie

„Fade Out“: Hubert P. Klotzecks Ausstellung zeigt verlassene Ingolstädter Orte in der Theatergalerie

Was bleibt von einem Ort, wenn er nicht mehr existiert? Wenn das Schwimmbad geschlossen, das Eisstadion verschwunden, eine Fabrikhalle umgebaut oder ein vertrauter Innenraum längst einer neuen Nutzung gewichen ist – dann lebt oft etwas weiter: eine Erinnerung. Ein Bild im Kopf. Ein Gefühl. Vielleicht sogar ein ganz bestimmter Geruch oder ein Geräusch.

Genau diesen Erinnerungsräumen widmet sich der Ingolstädter Fotograf Hubert P. Klotzeck in seiner Ausstellung „Fade Out“ in der Galerie im Stadttheater. Er hat Orte fotografiert, die verschwunden sind, sich verändert haben oder kurz davorstehen, aus dem vertrauten Stadtbild zu verschwinden.

Dabei geht es um weit mehr als um Architektur und Stadtgeschichte. Denn viele dieser Orte gehören auch zu Klotzecks eigener Kindheit und Jugend.

„Fade Out“ – das langsame Verblassen eines Bildes oder eines Klangs. Ein passender Titel für eine Ausstellung über das, was vergeht – und vielleicht gerade dadurch noch einmal sichtbar wird. Ein Gespräch mit Hubert P. Klotzeck über seine Fotografien, seine Erinnerungen und das Gedächtnis einer Stadt.

Bis zum 27. September sind dort seine fotografischen Erinnerungsräume zu sehen – sehr ästhetisch, die meisten in schwarz-weiß, manche in Farbe. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist die Ausstellung von Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 12 bis 18 Uhr.

Foto: Hubert P. Klotzeck

„Fade Out“: Hubert P. Klotzecks Ausstellung zeigt verlassene Ingolstädter Orte in der Theatergalerie