Hoffnung für die Lebenden: Der Kammerchor Ingolstadt unter Oliver Scheffels bringt „Ein deutsches Requiem“ von Brahms zur Aufführung

Hoffnung für die Lebenden: Der Kammerchor Ingolstadt unter Oliver Scheffels bringt „Ein deutsches Requiem“ von Brahms zur Aufführung

Es gibt Musik, die von Tod und Abschied erzählt – und uns dabei vor allem das Leben vor Augen führt. Johannes Brahms’ „Deutsches Requiem“ ist ein solches Werk. Entstanden in einer Zeit persönlicher Verlusterfahrungen, ist es keine Totenmesse im herkömmlichen Sinn. Brahms verwendet Texte aus der Lutherbibel und richtet seinen Blick nicht auf die Verstorbenen, sondern auf die Menschen, die zurückbleiben: auf Trauer, Trost, Vergänglichkeit – und schließlich auf Hoffnung.

Sieben Sätze, zwischen zarten, fast kammermusikalischen Momenten und großen, überwältigenden Chorklängen. Musik von großer Wärme und innerer Spannung.

Am 11. Oktober ist dieses außergewöhnliche Werk im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt zu erleben: Der Kammerchor Ingolstadt singt gemeinsam mit der Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach und zwei Solisten. Die Leitung hat KMD Oliver Scheffels – mit dem ich über die besondere Kraft dieses Requiems gesprochen habe. Und darüber, was es bedeutet, Brahms heute zum Klingen zu bringen.

Karten sind erhältlich bei Ticket regional.

https://www.ticket-regional.de/stage_6813.php?timeID=1144637

Hoffnung für die Lebenden: Der Kammerchor Ingolstadt unter Oliver Scheffels bringt „Ein deutsches Requiem“ von Brahms zur Aufführung