Freundschaft Adieu: „Das Abschiedsdinner“ versüßt Umzug ins Theater am Glacis

Freundschaft Adieu: „Das Abschiedsdinner“ versüßt Umzug ins Theater am Glacis

Mit der französischen Boulevardkomödie „Das Abschiedsdinner“ als Eröffnungspremiere der Spielzeit wurde den Ingolstädter Theaterbesuchern und Abonnenten die Umgewöhnung vom Hämer-Buro-Bau ans Theater am Glacis bestens schmackhaft gemacht. Denn diese witzige  Geschichte über lästig gewordene  Freundschaften, die man aber so schnell nicht los wird,  hinterlässt allseits gute Laune, eine positive Stimmung und Begeisterung über das Darstellertrio Ralf Lichtenberg, Olaf Danner und Victoria Voss und Regisseurin Sally Kretschmann, die das  Raffinement der Komödie des erfolgreichen Autorenduos Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière fulminant auf die Bühne gebracht haben.

Es geht um den Wert oder besser den Nutzen von Freundschaften.  Pierre hat akribisch ausgerechnet, wie viele Abende im Jahr mit gegenseitigen Essenseinladungen mit Freunden draufgehen, mit denen einen längst nichts mehr verbindet.
In die Jahre gekommene Freundschaften sollte man daher ausmisten und sich von ihnen trennen, beschließt das Ehepaar Pierre und Clotilde. Aber wie wird man langweilige oder nervig gewordene Freunde am besten los? Bei einem Abschiedsdinner  mit ihrer Lieblingsmusik, dem Lieblingsessen und einer guten Flasche Wein aus ihrem Geburtsjahrgang. Natürlich ohne den Gästen  vorher zu sagen, dass dies die  Henkersmahlzeit ihrer Freundschaft  ist. Und dann Tschüss auf Nimmerwiedersehen.

Das erste Opfer ist Antoine, ein Jugendfreund von Pierre, der ohne seine Frau gekommen ist. Der Abend verläuft anders als geplant. Antoine lässt sich nicht so einfach für immer abservieren. Und vielleicht stellt sich dabei heraus, was ihn tatsächlich noch mit seinem Jugendfreund, dem Gastgeber Pierre, verbindet. …

Foto: Ina Wobker

Freundschaft Adieu: „Das Abschiedsdinner“ versüßt Umzug ins Theater am Glacis