Berlinale – Publikumspreis für Film mit Chen Emilie Yan vom Stadttheater Ingolstadt als Protagonistin
Die Hauptdarstellerin eines auf der Berlinale preisgekrönten Films lebt in Ingolstadt ...
Kleinformatige Kunst hat offensichtliche Vorteile für den Käufer und Sammler. Sie ist preisgünstiger und sie braucht weniger Platz an der Wand. Und vieles, was derzeit in der Galerie Mariette Haas in Ingolstadt zu sehen ist, kann dennoch stark ausstrahlen. Leuchtkästen aus Acrylglas, metallische Lacke, die ihre Farbe wechseln, in die Dreidimensionalität ausgreifende Wandobjekte, die sich je nach Betrachterstandort verändern, faszinieren oder verblüffen trotz ihrer Kleinheit. Denn künstlerisch sind kleine Bildformate meist eine Verdichtung. Maximale Wirkung auf minimalstem Raum.
Unter den Titel „Kleinformat“ zeigt Mariette Haas Arbeiten von 21 Künstlerinnen und Künstlern ihrer Galerie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Farbe, Licht und Raum zu ihrem Thema machen, also im weiten Sinn der Konkreten Kunst zuzuordnen sind.
Am extremsten erfüllen die Vorgabe Kleinformat kleine Würfel an der Wand. Christoph Dahlhausen nennt seine Objekte auch im Singular Bodies, weil ihre Farbe auf die weiße Wand ausstrahlt. Es sind auf Aluwabenpaneelen aufgebrachte Quadrate im Format 5×5 cm, 3 cm tief, überzogen mit mal matten, mal metallisch glänzenden Lacken, mal glatt geschliffen, mal mit einer orangenhautähnlichen Oberfläche. Und der Clou. Einige wechseln die Farbe z.B. von goldorange auf giftgrün, wenn man sie aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.
Neubaustr. 2, geöffnet am Do und Fr von 14-18 Uhr und am Samstag von 11 – 15 Uhr
